Digitale Sammlungen der
Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek

Exlibris der Königlichen Bibliothek

In den Digitalen Sammlungen der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek werden vor allem Drucke und Handschriften zugänglich gemacht. In der Gesamtübersicht finden Sie vollständige Digitalisate, in den Teilsammlungen wird auch Bildmaterial ausgewiesen. Illustrationen können auf diese Weise direkt angesteuert werden.

Der abgebildete Kupferstich von Johann Philipp Ganz wurde seit 1776 als Exlibris der Königlichen Bibliothek für die "wichtigsten und seltensten Büchern" verwendet.

Königliche Gartenbibliothek Herrenhausen

Bibliothekspavillon in Herrenhausen

Die Sammlung „Königliche Gartenbibliothek Herrenhausen“ war bis 1936 als Dienstbibliothek der hannoverschen Hofgartenverwaltung im sogenannten Bibliothekspavillon Herrenhausen aufgestellt. Nach dem Ankauf im Jahr 2007 wurde die Sammlung auf drei Bibliotheken, die Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek in Hannover, die Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg in Frankfurt a. M. und die Herzogin Anna Amalia Bibliothek in Weimar verteilt. Die Bibliotheken in Weimar und Frankfurt präsentieren in ihrem digitalen Angebot ebenfalls Objekte der Sammlung. Eine gemeinsame Plattform ist in der Planung.

Die Auswahl von Objekten aus der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek berücksichtigt zunächst vor allem Bildmaterial aus Drucken und Handschriften, das von Gartenhistorikern für das Portal "Kulturerbe Niedersachsen" zusammengestellt wurde. Ziel war eine Erschließung, die bildbezogene Fragestellungen ermöglicht.

In den Teilsammlungen "Drucke", "Grafiken, Pläne und weitere Materialien" sowie "Herbarien" und dem überlieferten "Nachlass der Hofgärtnerfamilie Wendland" wird die digital verfügbare Gartenbibliothek in der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek zugänglich gemacht und laufend ergänzt. Teildigitalisierungen sind in den Metadaten als solche ausgewiesen. Geplant ist, neben der Sicht auf das Bildmaterial Zug um Zug auch den Blick auf das vollständige Digitalisat zu ermöglichen.

Leibniz Marginalien

Foucher, Simon: Réponse Pour La Critique, […], Paris 1676. (Leibn. Marg. 8)

Die Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek hat im Zuge des Aufbaus einer Leibniz-Forschungsbibliothek „Bücher mit Eintragungen von Leibniz‘ Hand am Rand oder interlinear“ (Felix Ekowski) an einem besonderen Standort aufgestellt. Diese Gruppe umfasst ca. 230 Bände. Die Zuordnung ist in Einzelfällen umstritten. Darüber hinaus finden sich weit mehr Bände mit Lesespuren des Universalgelehrten im Bestand des Hauses. Aufgrund des besonderen Interesses der Forschung an dieser Signaturengruppe wird der Bestand Zug um Zug digitalisiert und ggf. mit Informationen zur Herkunft und Benutzung der Bände versehen.

Personalunion

Urkunde zur Ernennung von Georg Ludwig, Kurfürst von Braunschweig-Lüneburg, zum Ritter des Hosenband-Ordens, 1701 (Ms XXIII, 310)

Von 1714 bis 1837 regierten die Welfen das Kurfürstentum Braunschweig-Lüneburg und das Königreich Großbritannien in Personalunion. Die Digitale Sammlung "Personalunion" bietet ausgewählte Handschriften, Drucke und Karten als Quellen dieser Zeit, ihrer Vor- und Nachgeschichte und ihrer Kulturgeschichte. Die Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek besitzt als ehemalige Königliche und Churfürstlich Öffentliche Bibliothek zu Hannover einen dichten Bestand zu dieser 123 Jahre anhaltenden Personalunion, waren doch insbesondere Georg I. und Georg II. herausragende Förderer dieser Bibliothek. Die für die Digitale Sammlung ausgewählten Objekte zeigen einen Querschnitt durch den Bestand des Hauses und werden laufend ergänzt.

Peter Bulthaup Archiv (öffentlicher Bestand)

Peter Bulthaup (13.07.1934 – 29.10.2004) lehrte von 1975 – 2003 als Professor für Philosophie an der Universität Hannover. Er war Schüler Horkheimers und Adornos und vertrat ein durch Karl Marx und durch einen naturwissenschaftlichen Wissenschaftsbegriff bestimmtes Verständnis kritischer Theorie und Philosophie. Nach seinem Tod wurde am Gesellschaftswissenschaftlichen Institut Hannover e.V. das Peter Bulthaup Archiv gegründet, wo der wissenschaftliche Nachlass in Kooperation mit der Abteilung Handschriften und Alte Drucke der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek archivarisch erfasst, elektronisch gesichert und katalogisiert wurde.

Eine genauere Aufschlüsselung der Bestände findet sich unter:

www.peter-bulthaup-archiv.de

Varia

Ahnentafeln der Domherren zu Hildesheim [...], 1632-1801 (Ms XXI, 1235)

Die Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek fertigt Zug um Zug Digitalisate von Objekten an, die besonders nachgefragt oder im Rahmen nationaler und internationaler Forschungsprojekte bestellt werden. In der Sammlung Varia sind sie zugänglich, um konservatorisch unbedenklich eine weltweite Nutzung am Bildschirm zu ermöglichen. Auf diese Weise entsteht eine Kollektion besonders nachgefragter Objekte.